Dr. Keil IT präsentiert kTest auf der Testing Expo 2007

Eine Werkzeug-unabhängige Scriptsprache vereinigt alle gängigen Test-Systeme im HIL-Bereich / Christian Zahn: „Wir bieten Zulieferern und OEM’s die neue Generation in der Testautomatisierung“ / Großes Interesse der Fahrzeugindustrie bereits im Vorfeld / Zusätzlicher Bedarf an Informatikern und E-Technikern in Deutschland nur schwer zu decken

Mit einem neuartigen, universellen Testsystem, das in der Lage ist, alle gängigen Test-Werkzeuge im HIL-Bereich zu vereinheitlichen, will die Dr. Keil Informationstechnik GmbH &Co KG, mit Sitz in München, das Testen der Elektronik in Personenkraft- wie auch in Nutzfahrzeugen revolutionieren. Mit nur noch einer werkzeugunabhängigen Scriptsprache werden selbst hochkomplexe Testprozesse nicht nur schneller, sondern auch ausfallsicherer. Das neue Testautomatisierungs- Framework „ kTest“ erfüllt so trotz immer komplexerer Aufgaben die Ansprüche an die steigenden Sicherheits- und Qualitätsanforderungen.  Darüber hinaus kann es vor allem auch der zunehmenden Variantenvielfalt der Fahrzeuge gerecht werden. Das Unternehmen stellt kTest  auf der Automotive Testing Expo 2007 in Stuttgart vom 8. bis 10. Mai vor.

kTest bietet jedoch noch mehr, beispielsweise die offline Testscriptentwicklung inklusive Debugging, die den ökonomischen Einsatz der HIL-Testwerkzeuge verbessert, denn die Testsysteme können im online  Betrieb bleiben, während Scriptentwicklungen offline durchgeführt werden können. Darüber hinaus bietet kTest mit seinen umfangreichen generischen Bibliotheken zur automatisierten Testfallbewertung eine zuverlässige Basis für die effiziente Nutzung. In ersten Reaktionen aus der Fahrzeugindustrie stößt gerade die automatische Testfallbewertung auf besonderes Interesse. Geschäftsführer Christian Zahn: „Generell lässt sich die Funktionsweise des Test-Frameworks so zusammenfassen: kTest steuert vorhandene wie zukünftige HIL-Systeme unter einem einzigen universell einsetzbaren Framework mit nur einer Scriptsprache“.

Dr. Keil Informationstechnik will mit kTest einen Beitrag leisten, die Wettbewerbsfähigkeit der Automobilhersteller wie der Automobil-Zulieferer zu sichern oder auch zu erhöhen. Da der Anteil der Elektronik am Gesamtwert eines Automobils kontinuierlich zunimmt und bereits bis zu 40 Prozent erreicht, entscheide eine ausfallsichere Elektronik immer mehr über die Fahr-Sicherheit für den Kunden. Allerdings könne die Automobilindustrie letztlich nur mit immer mehr elektronischen „Finessen“ den Wünschen auch nach Komfort gerecht werden.

Mit der Vermarktung von kTest ergibt sich für Dr. Keil IT ein zusätzlicher Bedarf an Informatikern, E-Technikern und Systemprogrammierern. Doch die seien am deutschen Markt nur schwerlich zu finden, so Christian Zahn: „Wir werden uns wohl oder übel in Europa umsehen müssen, um weitere hochqualifizierte Embedded-Ingenieure zu finden und anheuern zu können.“


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